Folge 127: Chris, Ant und Nic

Wir mögen physische Medien – auch wenn Sony ab 2028 keine Spiele auf Blu-rays mehr ausliefern will. Dazu passend soll „GTA 6“ jetzt wirklich am 19. November erscheinen, so langsam wird es ernst für „Squadron 42“, die Singleplayer-Kampagne von „Star Citizen“. Für Stuttgart 21 wird es das schon seit Jahren – ob der Bahnhof vor Chris Roberts Weltraumepos fertig wird? Jürgen und Roland debattieren über die Folgen einer scheibenlosen Zukunft, einer möglichen PlayStation 6 und den Spielen, die wir bis dahin und darüber hinaus noch spielen dürfen. Und über die sogenannte Gesundheitsreform und ihre Kapriolen. Reale Kapriolen finden in San Francisco statt: Die Freunde des Urbanen Waldes fräsen Löcher in Bürgersteige und pflanzen Bäume. Dazu kommen Verkehrsdramen vor dem Westküstenstudio während der Aufnahme, die Jürgen beim Schnitt dieser Folge den Schweiß auf die Stirn treiben sollen.

Zurück zu den Spielen: Microsoft macht Studios dicht, die in vielen Jahren keine Hits auf die Kette bekommen haben. Jürgen hat das Ocean-Buch von Chris Wilkins bekommen und erzählt, wie die britische Firma ein Spiel in vier Wochen produziert hat. Roland ergänzt Erinnerungen an einen Ocean-Event mit Spielen, Musik und Tanz im historischen Rathaus von Manchester – und stellt fest, dass besagtes Buch von Fusion Retro Books seit 2015 in seinem Regal steht. Außerdem berichtet er von einer neuen C-64-Doku von Gracious Films. Apropos Bücher: Gleich zwei Regale hat sich Roland geschnappt, um Herr der Bücherstapel auf dem Fußboden zu werden, und wir sprechen über „Dungeon Crawler Carl“, „Rom, das bin ich“, „Der Kaiser von Rom“, „Die Schwartau-Schwestern“ und „Die sieben letzten Jahre“. Ebenfalls Thema: Lord British, „Star Trek: Prodigy“ und Big Boy No. 4014. Und „A Good Day to Die Hard“.

(Aufgenommen am 3. Juli 2026)

13 Kommentare zu „Folge 127: Chris, Ant und Nic“

  1. Hallo zusammen,
    auch wenn ich aktuell noch am Folge 125 hören bin, möchte ich eines an dieser Stelle deutlich positiv anmerken: der Zugriff auf euren „geheimen“ Patreon-Chat! Während ihr diese Folge produziert habt, ging es parallel in eurem Chat ja richtig ab! Sehr spannend zu beobachten, welche Bilder da ausgetauscht werden, die erst einmal ohne das Anhören dieser Folge natürlich überhaupt keinen Sinn für mich machen, aber die Vorfreude auf 127 enorm steigen lassen. Das hat mir wirklich gefehlt…
    Liebe Grüße, Slamb

    1. Hi Slambo,

      danke dir – den müssen wir glaube ich in der nächsten Folge noch etwas größer anpreisen, als Bonus für unsere Patreon-Unterstützer.

      Ich hab gerade mal gezählt, für die Folge danach haben wir 61 Bilder und Links gepostet. Warte mal ab, was da los ist, wenn uns über Urlaube und Spielevents unterhalten. 🙂

      Viel Spaß beim Anhören, die 128 ist schon geschnitten!

      – Roland

  2. Moin
    War mal wieder ne tolle Folge.
    Zugriff auf den Patreon Chat muss ich noch beim Finanzministerium besorgen. 😉
    Stirb langsam hab ich nur 1 – 3 geschaut den 4ten und 5ten nie gesehen und nach euren Berichten lohnen die ja auch nicht wirklich.
    Ich werd mich erstmal weiter um den Garten kümmern und viel zu wenig Zeit für Filme etc. haben.
    Den neuen Masters of the Universe hab ich mir geschafft anzuschauen hat sich echt gelohnt.

    Gruss Abrichte

    1. Die Stirb-Langsam-Reihe ist wirklich langsam und qualvoll gestorben, ja. Die Zeit ist im Garten sicher besser angelegt. Zu Masters of the Universe habe ich nun dank Prime auch eine Meinung. Die werde ich wohl in der 129 ausbreiten 🙂

    2. Danke dir, die verging auch bei uns wie im Flug. Die nächste Folge ist mit mehr Müdigkeit gesegnet, keine Woche nach der Zeitumstellung bei mir. 😉

      Das Finanzministerium sollte die fünf Euro freigeben, dafür kriegt man ja mancherorts nicht mal mehr einen Café Latte. Stirb Langsam 4 und 5 sollte man schon mal gesehen haben, eher den vierten als den fünften, den ich selbst im Kino mit seiner Bildgewalt schon eher etwas absurd empfunden habe. Wie den Terminator mit Claire Danes und Knarren im Sarg.

      Garten klingt gut, da ist derzeit hier vor allem Gießen angesagt.

      Glück auf!

      1. 6€ mit Steuern. 😉

        Garten wird langsam. Heute noch 4 Hochbeete geholt zu den 12 schon vorhandenen.

        Grill und Pizzaofen sind immom provisorisch aufgestellt auf der alten Terrasse.
        Die neue muss noch ausgehoben werden dann Schotter oder Split rein und dann Dach aufstellen und Boden rein.
        Wer Samstag Zeit hat kann gerne zum buddeln vorbeikommen. 😉 Getränke und Essen gibt’s auch.

        Glück Auf!

  3. Hi zusammen,

    ich antworte einfach mal gesammelt unter dieser Folge 🙂
    Meine Frage zu Monster Energy Sorten hatte Roland schon in einer Folge beantwortet, danke für die erneute Antwort unter meinem damaligen Kommentar. In der Folge wurde die Zero „mit Erdbeere“ genannt. Habe ich mal probiert, aber irgendwie werde ich mit den Zero-Varianten nicht warm. Die US-Edition sieht aber (zumindest optisch) auch sehr cool aus.
    Bei James Bond habe ich inzwischen die 80er hinter mir gelassen und mache jetzt ein wenig Pause, bevor ich dann Richtung Herbst mit Goldeneye in die Neuzeit starte. An den habe ich sehr gute Erinnerungen, den habe ich Ende der 90er auf VHS gesehen.

    @Jürgen: Cuphead habe ich auch ausprobiert. Es ist wunderhübsch, aber so richtig empfehlen würde ich es nicht. Habe es vielleicht 4 Stunden auf der Switch gespielt, aber so richtig zünden wollte die Aneinanderreihung von Bosskämpfen dann bei mir langfristig nicht.
    Hingegen würde ich „Pragmata“ weitaus mehr emfpehlen. Wirklich ein tolles Spiel (auch wenn es natürlich gar nichts mit Cuphead zu tun hat, aber es war das was ich als nächstes gestartet habe). Habe ich auch auf deutsch gespielt. Sehr gut übersetzt und vertont, aber ich meine ich habe Roland nicht im Abspann gesehen. 😉

    Zur ganzen „keine Sony-Discs mehr“-Thematik: Ich möchte nicht zu sehr Nintendo verteidigen, aber ein bisschen anders ist es doch. Die „Game Key Cards“ sind gerade kein „Code in a box“ sondern können verliehen und weiterverkauft werden. Es ist vielmehr ein Hardware-Dongle für einen digitalen Download. Dieser ist aber weder an eine bestimmte Person noch an ein Gerät gebunden. Finde ich eigentlich eine ganz gute Idee, so hat man trotzdem etwas im Regal stehen. Und auch die Discs haben ja teilweise nur einen „Stub“ (z.B. das neue Indy auf der PS5) auf der Disc der dann den digitalen Download aus dem Store startet. Ist also dasselbe Prinzip.
    Aber so oder so ist es natürlich auch keine Garantie, dass ein Spiel läuft. Das ist es bei Disc-basierten Spielen aber auch nicht, wie man letzte Woche gerade bei Xbox gesehen hat, wo auch die Disc-basierten Spiele wegen eines Fehlers in der Lizenzkette für 1-2 Tage nicht mehr liefen. Aus meiner Sicht ist gar nicht physisch vs. digital das Problem sondern DRM vs. non-DRM. Aber gut, „ohne DRM“ wird sicherlich nie kommen in der Form in der es heute bei gekaufter Musik (iTunes, 7digital etc.) oder eBooks (Ausnahme amazon, aber bei Thalia.de sind die meisten ohne DRM) möglich ist.
    Bei Nintendo kann man digitale Downloads auch über das „Family Sharing“ verleihen. Zwar nur für 7 Tage und die beiden Konsolen müssen dann auch „nah beieinander sein“, aber für eine „echte“ Familie funktioniert das überraschend gut. Früher war das mal anders, aber das haben natürlich zu viele Leute missbraucht, daher hat Nintendo das dann geändert.

    Ansonsten fand ich DCC sehr gut. Bin mal gespannt was Roland dazu sagt. Keine Hochliteratur, liest sich aber ganz gut weg.

    Im Serien-Bereich habe ich „The American Experiment“ geguckt, über die Gründungsgeschichte der USA. Fand ich sehr sehenswert. Hat das einer von euch gesehen? Ist eine Mini-Serie auf Netflix.

    Zu Patreon konnte ich mich noch nicht durchringen. Ich meine früher gab es bei Patreon auch mal die Möglichkeit „frei“ einen Unterstützer-Betrag (ohne Goodies) zu wählen. Plant ihr sowas auch noch?

    Bis zum nächsten Mal

    1. The American Experiment sagte mir gar nichts, aber ich habe mir gerade den Trailer angeschaut. Spannend, danke.

      Bei Patreon kenne ich mich nicht wirklich aus, das muss Roland beantworten. Ich kenne bei anderen Podcasts oder sonstigen Patreon-Anbietern nur feste Preise. Der Retrokompott hat zwar einen 1-Euro-Einstieg, beklagt aber regelmäßig, dass anteilig elend viel wegfällt. Aber wie gesagt: Ich bin da Laie.

      Das DRM der Bücher legt jeweils der Verlag fest. Wenn Thalia es ohne DRM vertreibt, dann auch jede andere Buchhandlung. Schwierig ist allerdings, dass Thalia als Teil der Tolina-Allianz immer mehr dafür sorgt, dass Buchhandlungen wie mein Arbeitgeber immer mehr Probleme haben, ihre Shops an den Geräten sinnvoll bedienen zu lassen. Wenn der Kunde ein Adobe-DRM-geschützten Buch haben will, muss er mittlerweile ernsthaft am PC das Ding runterladen und dann per Kabel auf den Tolino schieben. Technisch natürlich völliger Quatsch, weil das beim Thalia-Shop problemlos direkt geht, soweit ich weiß.

      1. Sobald DRM ins Spiel kommt, ist es immer unpraktisch. Auf den Tolinos/Kobos ging früher mal Adobe-DRM direkt, das ist richtig. Seitdem die Tolino-Allianz-Mitglieder aber selbst keine Adobe-DRM geschützten Bücher mehr anbieten, fällt der Grund weg, dass pro Gerät eine Lizenzzahlung an Adobe Sinn machen würde. Daher der (kostenlose) Umweg über den Desktop. Ist aus meiner Sicht allerdings eher ein Aufgabe der Verlage als bei Tolino diesen Missstand zu beheben. Weniger Adobe wäre schließlich immer gut 😉
        Die Onleihe hat bereits auf LCP (offener ISO-Standard) umgestellt (war früher auch Adobe-DRM) daher geht das weiterhin direkt auf den Tolinos.

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