Folge 30: Aki, Jesus und Maurice

Schon wieder ein rundes Jubiläum! Das wird erstmalig mit dem Genuss geistiger Getränke während der Aufnahme gefeiert. Doch der Reihe nach: Jürgen meint, „Arkham Asylum“ und „Assassin’s Creed Unity“ durchgespielt zu haben. Roland erklärt, warum er derzeit in Bolivien statt in Frankreich unterwegs ist – weil „Ghost Recon Wildlands“ zu den unterbewertetsten Spielen der Neuzeit gehört. Bevor wir in den fünften James-Bond-Film einsteigen, gibt’s ein RTL-Update zur Passionsgeschichte. Außerdem wird es bei „Let’s Dance“ und „Deutschland sucht den Superstar“ langsam ernst. Quasi nebenbei verraten wir noch ein paar Filme für die einsame Insel und welche Lego-Bausätze auf Rolands Umzug in eine größere Wohnung warten.

Zeit für „Man lebt nur zweimal“, den ersten Bond-Film ohne literarische Vorlage, der erfreulich gut gealtert ist. Einmal mehr mit großartigen Bühnenbildern des in Deutschland geborenen Ken Adam. Der baute für eine Million Dollar in England eine Bösewicht-Basis in einem Vulkan, grübelte, ob und wie diese Mega-Szene überhaupt beleuchtet werden könnte und inspirierte quasi nebenbei Elon Musk und dessen SpaceX-Programm. Denken wir. Neben James Bonds Abenteuer in Japan sprechen wir über die Specials, die faszinierende Einblicke in die Filmproduktion bieten – Hubschrauberkollisionen und Introsequenzen inklusive. Ein kurzer Schwenk in die Buch- und Hörspielabteilung rundet unsere Jubliläumsfolge ab.

(Aufgenommen am 14. April 2022)

31 Gedanken zu „Folge 30: Aki, Jesus und Maurice“

  1. Alles Gute zur 30.! Bin gerade noch relativ am Anfang eurer Mammutfolge, aber kann mich schon jetzt der Lobeshymnen des jubelpreisenden Roland anschließen. Ghost Recon Wildlands ist wirklich klasse. Neben den normalen Missionen hat mir da insbesondere die Mission mit dem jagdlustigen „Besucher aus dem All“ sehr gut gefallen.
    Hab ich direkt mal wieder installiert. Vielleicht komm ich ja sogar dazu es noch mal zu spielen.
    Selbes gilt für AC Unity, das bisher einer von 3 weißen Flecken auf meiner Assassin’s Creed-Karte ist. Die anderen beiden sind AC Revelations und AC 3.
    Später wird weiter gelauscht u d sich nich später sicherlich nich mal zu Wort gemeldet.

    1. Unity solltest Du Dir wirklich nicht entgehen lassen. AC 3 ist eines dieser Spiele, die ich mögen möchte, aber mit denen ich bisher nicht warm werde. Nach Unity kommen mir die alten Titel unglaublich unbelebt vor.

      1. Bei AC 3 geht es mir ganz genauso. Mag das Setting und auch die Charaktere, aber spielerisch find ich es teils wirklich sehr spaßfrei.
        Aber schon um alle mal „beendet“ zu haben, werde ich das, Unity und Revelations auf jeden Fall noch mal angehen.

        Und Gears solltest du mal antesten, wenn sich die Möglichkeit bietet, aber kann halt auch wirklich sein, dass es dich nicht so abholt wie Patrick und mich.

    2. Vielen Dank! Gerade wieder Wildlands gespielt, 51 Prozent done, sagt der Spielstand. Bergfest! Diese Bonus-Missionen sind lustig, auch die mit Sam Fisher und den Rainbow-Six-Damen beziehungsweise Ghost-Vertretern. Nur ein Charakter aus The Division fehlt mir da. Bin inzwischen im Tier-One-Modus und habe mich da von 50 auf 41 vorgekämpft. Noch klappt alles ganz gut, weil ich generell eher der Ghost bin, der mit Drohnen die Leute vom Himmel pflückt, Watch Dogs 2 lässt grüßen.

      Ich hab genau diese drei ACs ja letztes Jahr gespielt. Revelations ist minimal schlechter als Brotherhood, aber bringt Ezio noch mal in die weite Welt hinaus. Teil 3 ist sperrig, aber sehr unterschätzt – ich weiß noch, wie ich einen Samstag nur auf der Jagd nach all den verschiedenen Tieren war, das war schon eine fast meditative Erfahrung, für den beschleunigten Herzschlag haben dann die seltenen Raubtiere gesorgt. Und der Mix aus Seeschlachten, dem Erkunden von Festungen und der Schleicherei ist prima. Unity war nach Black Flag eine gewisse Umgewöhnung, aber es ist wieder sehr nah am Ur-AC, lautloses Heranpirschen und so weiter. Ich wollte mit Rogue nicht ein drittes Mal in Folge in See stechen, das kommt nach Unity an die Reihe. Wie fandest du Rogue? Mehr Infos hast du ja in den Podcasts gehört, muss ich nicht wieder alles hier tippen. 😉

      1. Stimmt, jemand aus The Division wäre eigentlich noch Pflichtprogramm gewesen. Aber echt ein tolles, rundes Spiel. An den Zauber konnte Breakpoint für mich dann erstmal gar nicht anknüpfen… aber mittlerweile wurde da ja auch Vieles nachgepatcht, unter anderem auch KI-Kameraden. Werde ich auch noch mal angehen, aber erst nach der Rückkehr in die Wildlands.

        Mich hat damals an Unity vor allem geärgert, dass ich auf der PS4 deshalb kein Rogue bekommen hab. Habe Black Flag geliebt und konnte von dem Schiffskampf gar nicht genug bekommen. Aber wahrscheinlich hat mich eher irgendein anderes Spiel begeistert, während ich an Unity saß und mich dadurch von weiterspielen abgebracht.
        AC 3 war von den genannten wirklich das einzige, bei dem ich die bewusste Entscheidung getroffen habe: das macht mir keinen Spaß und deshalb spiel ich es nicht weiter. Aber da werde ich deinem Rat auf jeden Fall auch folgen und ihm noch eine weitere Chance geben.

        Was Rogue betrifft: Habe ich auch erst eine ganze Weile nach Veröffentlichung gespielt, hat mir aber großen Spaß gemacht. Ist keine Revolution, aber eine sehr gelungene Evolution der Mechaniken aus Black Flag und bezüglich der Story hat es viele Schnittmengen zu den anderen Spielen aus der Phase, wodurch man als „Veteran“ aus Black Flag und Unity doch einige Aha-Momente hat. Und es führt einen gewissen Plottwist vom Anfang von AC 3 weiter, ohne hier jetzt Mitlesenden zuviel zu verraten. Hätte mir gewünscht dass man danach noch mal in diese Richtung gegangen wäre.
        Und ja, die hab ich tatsächlich alle gehört, bin in der Phase zu euch gestoßen, als du AC 3 gespielt hast und Jürgen AC 4,wenn ich mich richtig erinnere. Aber da ich danach auch in kurzer Zeit alle anderen Folgen nachgeholt habe, verschwimmen da manche Erinnerungen.

        1. Ich hatte es direkt nach Black Flag beziehungsweise nach den letzten paar Missionen von AC3, die mich zu Black Flag getrieben hatten, in die PS3 geworfen. Aber dann ging es spielerisch nahtlos da weiter, wo AC3 aufgehört hatte – da musste ich erst mal zum im gleichen Jahr veröffentlichten Unity springen. Und war geflasht, wie gut das heute noch aussieht und wie sehr es auf alte Schleichtugenden setzt. Nur der Wust an Nebenmissionen, die nicht so elegant in die Hauptstory integriert sind …

          AC3, da muss ich noch zwei, drei Missionen auf 100 Prozent erledigen, dann habe ich die Zeitlinie komplett auf 100 Prozent. Ich muss verrückt gewesen sein, und so viel geflucht wie bei diesem Spiel habe nie zuvor und auch nie danach wieder.

          Aber das erschien mir schaffbarer als die Nummern wie „Schaffe Kirche X in sechs Minuten“ in ACB und ACR. Da spiele ich nicht mit, ich will gerade diese Puzzle-Bereiche genießen, die waren eins meiner Highlights der Ezio-Reihe.

        1. Von dem hab ich gehört, aber getroffen hab ich ihn noch nicht. Keine Spoiler! 😉 Der soll wohl laut Ubisoft-Statistik drei Vierteln der Spieler den Garaus gemacht haben. 😀 Mal gucken, ob ich dafür dann den Tier-Modus abschalte und im regulären Schwierigkeitsgrad wie bis Level 30 an den Start gehe.

  2. Oh ha. Über 4,5 Stunden und dann auch noch die 30 vollgemacht! Herzlichen Glückwunsch auch nochmal von mir.
    Jubiläums-Geschenke sind unterwegs. Betrachtet es als Podcast-Spende. Apropos gibt es neue Pläne für Spenden-Button?

    Man lebt nur zweimal ist auch einer meiner Lieblings-Bonds.
    Ich mag, wie Jürgen es auch erwähnt hat, die Einführung in die japanische Welt.
    Meine Wertung wäre bisher:
    Dr. No: 3
    Liebesgrüße aus Moskau: 3,5
    Goldfinger: 2,5
    Man lebt nur zweimal: 2

    Noch zu Eurem aktuellen Bond. Als Erwachsener verstehe ich auch jetzt den Kommentar zu den Austern bei der Gattin aus der Scheinehe.
    Ihr habt Euch gefragt wie sie den Vulkan entdecken und die geheime Basis.
    Da seid Ihr irgendwie abgeschweift, falls ich mich nicht verhört habe.
    Also Bond ist ja mit der Dame im Bikini dort auf der Wiese rumgelaufen und dann haben sie einen Helikopter entdeckt der zum Vulkan geflogen ist und dann plötzlich verschwunden war. So sind sie drauf aufmerksam geworden.

    Die Spiele klingen sehr interessant. Lego hatte ich von den alten obwohl sie damals schon gut gemacht waren keinen Reiz. Evtl. ist das neue Lego SW interessant.
    Die Ghost Recon Empfehlung von Roland klingt auch sehr interessant. Bisher nie gespielt.
    Forza Horizon habe ich auch nie gespielt, da ich keine X-Box besitze. Die sollen aber ja sehr gut sein.
    Zu Euren Vorlieben der Musiksendungen bin ich leider raus. Aber wenn es Spaß macht, sei es Euch gegönnt.
    Bin gespannt was ihr zu Diamatenfieber (warum wurde nicht der gute englische Titel „Diamonds Are Forever„ ins Deutsche übersetzt?)
    und den dann schon langsam in die Jahre gekommen Sean Connery sagt.
    Bis dahin viele Grüße an Jubilare und Hörer.
    Toby

  3. Ja, Glückwunsch zur 30. Episode. Aber bis zur 40. ist es doch gar nicht so lange, wenn Ihr jeden Monat zwei Folgen bringt. Wäre Ende September dieses Jahres.

    Ghost Recon Wildlands: Ähm… Nö! 🙂 Zum einem das Setting, welches mich überhaupt nicht interessiert, zum anderen ist es ein Shooter. Und Shooter mit ‘nem Controller ist überhaupt nicht meins. Aber es gibt eine Trial-Version, habe ich gerade gesehen. I’ll try the trial-version.

    Die Passion: Klingt interessant, aber ich schaue kein Fernsehen mehr, und Privatfernsehen erst recht nicht. Die Idee dahinter klingt aber spannend. Vielleicht gibt es auf YT mal ein paar Ausschnitte.
    Bezüglich der Werbung: Ganz früher mal, in den tiefsten 80ern hat RTL an Weihnachten immer auf Werbung verzichtet, aber da waren sie bei weitem noch nicht so „groß“ wie heute und noch Nische.

    Ich will den schwäbischen Witz hören! Auch wenn ich ihn nicht verstehe. Sowohl akustisch als auch inhaltlich.

    Ja, es gibt schon tolle Albumcover, welche im CD-Format viel von ihrer Faszination verlieren beziehungsweise manche Details gar nicht mehr erkennbar sind. Mein Lieblingsbeispiel ist Iron Maiden – Powerslave. Auf dem Cover ist eine ägyptische Pyramide dargestellt. Ganz links unten, selbst im Schallplattenformat kaum zu erkennen, ist auf der Wand eingeritzt: „Indiana Jones was here. 1941“. Köstliches Detail.
    Bei manchen CDs sind die Hersteller dann hingegangen, dass man die Cover auseinanderfalten kann und es dann ein Poster ergibt. Trotzdem, technisch und praktisch gesehen bin ich zwar ein CD- bzw. Digital-Verfechter aber vom Format und der Haptik her, geht nichts über Vinyl.

    Spenden, sicher, bin ich auf jeden Fall dabei, aber nicht für diese Ringe! Von (fast) jeder anderen Band aber nicht von der!

    1. Probier Wildlands mal, das ist echt kein Shooter. Das ist Stealth wie bei Assassin’s Creed und The Division, mit einer Prise Watch Dogs. Das Setting mit Bolivien ist schon sehr schön, gerade, wenn man Wetterwechsel, Tag und Nacht und dann die unterschiedlichen Regionen von Regenwald bis zum kargen Bergland erlebt. Muss ich heute mal wieder spielen.

      Richtig übel sind CD-Veröffentlichungen von „großen“ Covern, bei denen sie die Vorlage beschneiden, damit sie in die Hülle passt. Das ist bei Boxen weniger der Fall, bei denen die Mini-Hüllen die Platte nachahmen, aber da gibt es dann gerne mal hastige Scans, denen es an Schärfe und Farbtreue mangelt. Tja.

      Was has(s)t du denn so gegen diese Band? 😉

      1. Ich kann mit denen einfach nichts anfangen. Obwohl ich hauptsächlich Metal höre (und Soundtracks) geht mir deren Musik gehörig auf den Zeiger, auch deren Gebaren und Auftreten. Ist eigentlich meine Zeit aber während die meisten Freunde damals voll drauf abgefahren sind, fühlte ich mich immer genervt, wenn die liefen. Keine Ahnung wieso.

      2. Fängt ja gut an. Mitten in der Introsequenz nach der Charaktererstellung ist meine PS5 einfach ausgegangen. Kein Stromproblem, alle anderen Geräte waren an. Ich musste mehrmals den Einschaltknopf drücken, bis sie wieder reagiert hat und an ging. Hatte schon gedacht, dass die jetzt hin ist. Es kam direkt die Meldung, dass die Festplatte repariert werden muss und ich es tunlichst unterlassen sollte, die PS5 einfach im laufenden Betrieb auszuschalten. Kein Überhitzungsproblem, die war nicht annähernd lauwarm. Hm…
        Ich probiere es morgen nochmal. Sollte sich das wiederholen, hoffe ich mal, es liegt am Spiel.

        1. Das hatte ich noch nie. Ich hab es manchmal bei der PS4, dass der Controller auch mit Kabel die Konsole nicht zum Starten bringt, Batterie auch okay – aber die PS5 macht keine Probleme. „Festplatte reparieren“, haben sie dir eine China-Raubkopie verkauft? Die hat doch gar keine Festplatte?

          1. Du bist aber kleinlich. Das ist natürlich auch eine SSD, sonst wäre die ja nicht so flott. 🙂 Da stand „Internal Storage“. Und da hat er was repariert, laut Anzeige. Wenn mir das Spiel meine PS5 kaputt gemacht hat, bekomme ich Deine, ist ja klar. Alternativ nehme ich auch die von Jürgen. 🙂

      3. Ghost Recon Wildlands: Ne, wir werden keine Freunde. Nicht meine Spielmechanik. Alle zwei Minuten wird man mit einer neuen Funktion beworfen und letztendlich ist es doch ein Shooter. Tolle Open World, keine Frage. Und die Fahrphysik ist klasse. Ein Fun-Racer ist nichts dagegen. 🙂

        1. Nun, so wenige Mechaniken gibt es doch in AC auch nicht, oder? Was die Fahrphysik angeht: Ich empfehle ja den alten AC-Trick, beim Besuch einer neuen Provinz mit dem Hubschrauber die Schnellreiseorte freizuschalten und dazu dann noch die Rebellenmissionen zu erledigen. Zum Dank stellen die Rebellen dir dann auf Zuruf einen Hubschrauber zur Verfügung. 😉

  4. Hallo Ihr Beiden,

    puh, da ist man mal im Urlaub und schon kommt man nicht mehr hinterher. Wenn auch verspätet, nochmals Glückwunsch zur 30. Folge. 🙂

    Ich bin etwas enttäuscht von Euch. Wie kann „Man lebt nur zweimal“ über „Goldfinger“ noten? Denn was Ihm hier fehlt ist doch eindeutig ein charismatischer Bösewicht, oder? Ihr sagtet das ja selbst, das Blofeld sehr, sehr blass für Euch war.

    Und wenn man eines weiß, ohne einen guten Bösewicht, funktioniert meiner Meinung nach kein guter Bond. Eines kann ich Euch aber nicht absprechen, die Kulissen, besonders der Hauptsitz von Blofeld im Krater sahen schon beeindruckend für die damalige Zeit aus.
    Die Titel Musik war leider nicht meines und was ich sehr putzig fand, waren die „Übungskämpfe“ der sogenannten „Ninja“ in Tigers Camp.
    Alles in Allem war er doch unterhaltsam, ich hatte Ihn viel schlechter in Erinnerung. Daher würde er von mir noch eine 2- erhalten.

    Ich bin nun gespannt wie Ihr den nächsten Bond bewertet. 😉

    Zu Ghost Recon Wildlands. Ach Roland, Dein leidenschaftliches Plädoyer, wer da nicht schwach geworden ist, der hat keine Gefühle. Daher fällt es mir umso schwerer, aber ich hatte es letztes Jahr mal an einem Wochenende ausprobiert, wo man es kostenlos spielen durfte. Und im Endeffekt muss ich leider sagen das es nichts für mich gewesen ist. Tut mir leid. 🙁

    Ich habe aber eventuell für Euch einen kleinen Geheimtipp den ich schon bei den letzten Folgen erwähnt hatte. „The Sinking City“ ein Action-Adventure-Spiel mit Dektiv Anleihen, das von Frogware Games 2019 entwickelt wurde und von den Werken des Horror-Fiction-Autors H. P. Lovecraft inspiriert ist. Die Geschichte spielt in einer fiktiven Stadt Oakmont in Massachusetts in den 1920er Jahren. Es ist etwas sperrig, aber sobald man sich eingearbeitet hat, zieht einen dieses Spiel in seinen Bann.

    Vielleicht wäre das ja mal für die spätere Zeit für einen Blick wert, Roland oder Jürgen?

    Zu „Der Passion“, Roland, falls Dich das interessiert, du kannst das bei RTL Plus nachschauen, kostet glaube ich auch nur 4,99 EUR im Monat. Und danach steht Dir auch fast die komplette Bibliothek mit den alten DSDS Staffeln zur Verfügung. 😉

    Meine Frau und ich haben das übrigens auch geschaut und wir haben nur ein Wort dafür sehr „surreal“ das Ganze.

    Jürgen, du hattest ja die 100. Folge von die 3 Fragezeichen angefangen. Wie fällt denn Dein Fazit dazu aus, nach nochmaligen anhören?
    Ich hatte es zwar schon erwähnt, aber diese gehört bis heute zu meinen absoluten Lieblingsfolgen.

    Ach und was machen denn Deine Erfahrungen mit Deinem „neuen“ E-Bike, bist du denn mal wieder damit „herum gekurvt“? 🙂

    Dann freue ich mich vielleicht von Euch zu lesen.

    Bis die Tage!

    Viele Grüße aus dem verregneten Leipzig

    Mike

    1. Hallo Mike.

      Zur Benotung: Ich war auch ziemlich platt, dass es so ausgeht. Wahrscheinlich hängt auch alles ein wenig an der Erwartungshaltung. Goldfinger hat einen Ruf wie Donnerhall und führt Sachen ein, die ich im ersten Moment seltsam finde und mich in späteren Filmen der Reihe daran gewöhnt oder resigniert habe 🙂

      Die Toteninsel ist eine phantastische Folge. Ich mag vor allem Skinnys Rolle und die Umgebung, in der große Teile der Geschichte spielen. Ich bin normalerweise niemand, der sich beim Hören die Bilder im Kopf genauer anschaut, aber hier habe ich das gemacht und gestaunt. Einfach toll!

      Surreal ist ein ziemlich zweischneidiger Begriff. Ich kann jeden verstehen, der die Passion doof fand. Und ich verstehe auch nicht, was genau mich daran dann doch gefesselt hat. Aber ich bleibe dabei, dass diese Religion unsere Lebensweise geformt hat und die Geschichte es wert ist, immer wieder erzählt zu werden. Und diese Kübel voller Häme, die in den „sozialen“ Medien darüber gekippt wurden, hatte das Ding nicht verdient. Ich glaube, ich habe es in der Folge schon gesagt: Jeder der Teilnehmer wusste garantiert vorher, dass er hier nur verlieren kann. Und trotzdem haben sie mitgemacht. Danke dafür.

      Das Fahrrad ist leider kaum in Benutzung. Ich war die letzten sieben Wochen hier alleine mit den Kindern – und die Hälfte der Zeit war mindestens eines davon krank. Aber ab morgen ist meine Frau wieder hier und wir haben vor, endlich wieder ein wenig mehr zu fahren. Wobei sie jetzt Walking für sich entdeckt hat. Na, mal sehen.

      Ghost Recon Wildlands kann ich auch nicht nachvollziehen. Das liegt eventuell an meiner Abneigung gegenüber Militär-Shootern, wer weiß. Hab jetzt auch Call of Duty – Infinite Warfare ausprobiert und komme da nicht rein. Klar, anderes Genre, aber eben beides Militär.

      Lovecraft: Ich habe gestern Rollenspiel-Hefte namens „Achtung! Cthulhu“ entdeckt und war total fasziniert davon. Aber leider sind die Dinger schon größtenteils nicht mehr lieferbar, und andererseits wüsste ich eh nicht, wann und mit wem ich so etwas spielen könnte. The Sinking City? Hm. Ich verspreche mal lieber nichts, weil ich gerade einen halbwegs genauen Plan habe, welche drei Spiele ich als nächstes spielen möchte. Und wer weiß, was mein Kopf bis dahin sagt…

      Vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich liebe so was. Grüße an Deine Frau!

      Jürgen

      1. Guten Morgen,

        das freut mich riesig das Dir die 100. Folge auch nach nochmaligen Nachhören immer noch gefallen hat. Nur schade das es leider fast schon einer der letzten bzw. wenigen Auftritte von Andreas von der Meden als Skinny und Morton war. Als ich dann später vom Tod von Ihm erfuhr, war ich sehr erschüttert und tief getroffen, da ich mit Ihm meine Kindheit mit den 3 Fragezeichen verbunden hatte.

        Auch der spätere Sprecher Michael Harck, der ab und zu aufgetreten war, verstarb dann leider. 🙁 Der „Neue“ Skinny Sprecher Tim Kreuer ist in meinen Augen sehr gewöhnungsbedürftig, da er sehr „jung“ klingt. Aber dafür kann er ja nichts. Nur verbinde ich persönlich da in meinem Kopf eine wesentlich ältere Stimme.

        Aber das wirst du ja dann spätestens merken, wenn du bei den „neueren“ Folgen angekommen bist. 🙂

        Au weia, Nordic Walking? Ob das so gut ist bei den jetzt schon so heißen Temperaturen. Da wünsche ich Dir auf jeden Fall das es bei dem Fahrrad fahren mit dem E-Bike bleibt. Das ist wesentlich entspannter bei über 30 Grad. 😉

        Heute schaue ich dann „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“, um dann morgen die 31. Folge nachzuholen. Bin gespannt wie es ist mal einen anderen Bond zu sehen.

        Übrigens Grüße zurück an Deine Frau!

      2. Jetzt hätte ich doch fast vergessen etwas zu „Der Passion“ noch von meiner Frau an Dich auszurichten. Sie ist auch christlich erzogen und stimmt Dir in vielen Dingen zu. Sie empfand es nur als sehr „mutiges“ Experiment in der heutigen Zeit von RTL, von Instagram & Co. bzw. der medialen „Gewalt“. Das noch als Ergänzung. 🙂

        1. Ist das aber nicht eigentlich traurig? Ist es in Israel mutig, dass Laubhüttenfest zu feiern? Ist es in einem islamischen Land mutig, per Muezzin zum Gebet aufzurufen?

          Etliche Kommentare, selbst von Nicht-Christen, sagen, dass mit der Entchristianisierung weltweit ein gutes Stück Rückhalt und mentale Stabilität weggebrochen ist – das sieht man gerade auch in den letzten ein, zwei Jahren. Da springen manche Gruppierungen wie No Covid, FFF und Co. in das Glaubensvakuum und nehmen die Leute bei teilweise schon liturgischen Großveranstaltungen mit. Die Kirchentage früher sahen ganz ähnlich aus.

          Der Mensch besteht nun mal nicht nur aus Fleisch und Blut – und geht der Respekt für den Schöpfer verloren, dann geht auch der Respekt für die Schöpfung flöten, in diesem Fall andere Menschen und die Natur.

          Tiefe Gedanken am Donnerstagmorgen. 🙂

          1. Ich bin leider nicht christlich erzogen, kann aber nachvollziehen was du meinst.

            Aber was ist heutzutage noch in dieser Welt der Begriff „Respekt“ wert? Er geht mittlerweile meines Erachtens völlig verloren, egal für welches Thema. Und daran sind die vielen medialen Möglichkeiten meiner Meinung nach schuld. Die nicht nur positives, sondern auch sehr viel negatives dazu beitragen. 🙁

    2. Hi Mike,

      das ist ja das Schöne: Filme und Spiele sind keine Waschmaschinen. Da trifft man nie den Geschmack aller Konsumenten. Nur, weil ein Bösewicht gut oder weniger gut ist, kann das den ganzen Film nicht so ganz rausreißen. Guck dir mal beide relativ zeitnah an, dann siehst du, was ich meine. Und wer „Goldfinger“ für den besten Bond aller Zeiten hält, nur zu – für mich stehen die „Liebesgrüße aus Moskau“ noch ganz oben.

      Bei „Ghost Recon Wildlands“ bin ich auch entspannt – das muss ja auch nicht allen gefallen. Ich könnte mich beispielsweise nicht dazu aufraffen, alle 400 Lego-Figuren im aktuellsten Spiel einzusammeln, auch, wenn das sicherlich gut ist. Oder noch viel weniger, „The Sims“ und alle Nachfolger erschöpfend zu behandeln. So sind die Geschmäcker auch da verschieden.

      Gerade mal die Steam-Seite von „The Sinking City“ angeschaut, hm. Da würde ich wohl eher in „Secret World Legends“ gucken, das war damals ein großartiges Konzept, und es scheint, als hätten sie es halbwegs in ein Singleplayer-Spiel umgebogen. Oder „Moons of Madness“, das sah auf der bislang letzten E3 meines Lebens auch prima aus. No offense, aber ewiges Laufen von A nach B sowie schlechter Kampf, das ist mir zu abschreckend.

      RTL Plus ist schwierig, da hab ich schon bei „DSDS“ aus dem Ausland mit zu kämpfen gehabt. Die Passionsgeschichte habe ich auch schon etliche Male gelesen, insofern wäre allenfalls das Lokalkolorit Essen ein Punkt gewesen. Ich muss da Jürgen zustimmen: Deutschland und Europa steht nunmal in vielerlei Hinsicht auf einem judeochristlichen Fundament, dessen Wegbrechen wir gerade live und in Farbe beobachten können. Besser scheint es dadurch nicht zu werden.

      Grüße gehen raus in den Osten!

      1. Guten Morgen Roland,

        ja, Geschmäcker sind Gott sei Dank verschieden, da gebe ich Dir 100 % recht. Wäre ja schlimm wenn es anders wäre. Man müsste sich das mal ausmalen, wenn alle den gleichen Geschmack hätten. Und zum Lieblings Bond jeder hat da einen anderen „persönlichen“ Favoriten. Aber vielleicht ändert sich ja meine Meinung, es kommen ja noch so einige und ich bin ja inzwischen auch „etwas“ älter geworden, als man die vor zig Jahren das letzte Mal gesehen hat. 😉

        Ok, Sinking City ist wie gesagt nicht für jedermann geeignet, da es sehr, sehr sperrig wirkt. Ich mag halt das Setting und die Geschichte dahinter. Die Insel ist ja von der Außenwelt abgeschnitten, daher gibt es keinen Sprit mehr und alles anders erledigt werden und als Detektiv hat man auch im „echten“ Leben, viel zu Fuß zu erledigen. Daher die langen Laufwege. Die Kämpfe, naja, wahrscheinlich bin ich mittlerweile „altersmilde“ daher stören die mich nicht so wie andere. Da wirkt die sehr düstere Stimmung des Spiels entgegen. Aber das ist nur meine „subjektive“ Meinung!

        Wenn du wirklich RTL Plus mal ausprobieren möchtest, gibt es doch sogenannte VPN Programme mit z.Bsp. NordVPN. Falls du davon schon mal gehört hast?
        Damit kannst du auf jeden Fall auch aus San Francisco, nach Einstellung das du in Deutschland bist, den Streaming Dienst anwenden. 🙂

        1. VPN-Server und deutsches Fernsehen, das ist so eine Sache. Vor ein paar Jahren ging das noch ganz gut, inzwischen kennen viele Anbieter die IPs der VPN-Server. Ich bin hier in den USA standardmäßig per VPN unterwegs, doch manchmal „klemmen“ sogar US-Webseiten mit US-VPN-Servern und ich muss „ohne“ rein. Das wäre eine abendfüllende Erzählung, die erspare ich uns an dieser Stelle. 😉

          1. Ok. Wow, soweit ist man also schon. Naja, dann hast du es wirklich nicht einfach. Aber vielleicht kannst du ja von den Problemen mal in der 33. Folge „sinieren“ um die Zeit zu füllen. Wäre jedenfalls interessant mal zu erfahren mit was du zu kämpfen hast. 😉

            Übrigens zu „The Sinking City“ gab es letztes Jahr einen Skandal. Falls du interessiert bist. Hier mal ein Link zum Artikel der Zeit.

            https://earlygame.com/de/gaming/sinking-city-drama-publisher-hack

            🙂

          2. Ich weiß nicht so recht, das kommt mir dann wirklich wie echtes Zeitschinden vor, das können die doch zu 99,99 Prozent deutschen Hörer nicht nachvollziehen – und künstlich verlängern müssen wir den Podcast ja wirklich nicht. Warte mal ab. 😉

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