Folge 44: Lin, Neville und Frank

Schuhcreme, Schuhwachs oder Schuhwichse? Das ist hier die Frage, die es zu beantworten gilt. Lokalreporter und Weinkönigin Jürgen berichtet außerdem vom Beginn der Karnevalssaison, während Roland über den Veteran’s Day informiert, der in diesem Jahr ebenfalls am 11.11. begangen wurde. Einmal mehr gibt’s die selbst Jürgen bekannten Geschichten aus den PC-Player-Tagen in Long Beach, von denen wir irgendwie auf Full-Motion-Spiele kommen. Nur die Hörerfragen können Jürgen vor noch mehr aufgewärmten Stories retten. Vielleicht auch Konzerte und Lesungen, die in den nächsten Wochen anstehen. Roland blieb daheim, spielte das in Folge 43 erwähnte „Condemned: Criminal Intent“ an einem Abend zur Hälfte durch und fühlte sich dabei wie Frank Black in Seattle.

Richtig, noch immer ist Roland mittendrin in Chris Carters Variante der Gegenwart: „Akte X“ geht dem Ende der 5. Staffel entgegen, bei „Millennium“ mit eben jenem Frank Black ist Mitte der 2. Staffel Halbzeit angesagt. Jürgen kann da nicht mithalten, hat jedoch mit „Heil Honey, I’m Home!“ die wohl obskurste Serie aller Serien ans Tageslicht befördert. „Star Wars: Andor“ und „Reboot“ – aber leider nicht „ReBoot“ – sind hingegen lupenreiner Mainstream. Tagesaktuelle Versandabenteuer aus San Francisco, ein Eiffelturm aus über 10.000 Legosteinen, ein neu abgemischtes „Revolver“-Album der Beatles und schließlich ein Wodka Tonic führen zum zweiten Pierce-Brosnan-Agentenabenteuer: „Der Morgen stirbt nie“ trifft auf zwei – erstaunlich altersmilde – Podcaster.

(Aufgenommen am 12. November 2022)

11 Gedanken zu „Folge 44: Lin, Neville und Frank“

  1. Ich ahne, was kommt, wenn Ihr mit den Bond-Filmen durch seid: jede Folge ein Beatles-Album, mit Entstehungsgeschichte, Anekdoten, persönliche Einordnung & Note! Ich freu mich drauf! 🙂

    Nebenbei: Roland, deine Erzählungen von den Pressetouren & den Fotos davon machen neugierig. Wenn es nicht so viel Aufwand macht, könntet ihr die doch einbinden. Die meisten Podcatcher können sowas doch mittlerweile darstellen (absolut bewundernswert übrigens, wie schnell du alte Fotos wiederfindest…)

    Noch „nebenbeier“: schön dass die Schildkröten alle überlebt haben 🙂

    Liebe Grüße

    1. Das würde deutlich mehr Arbeit bedeuten, irgendwie, oder? Viele Alben sind ja gerade mal eine halbe Stunde lang, aber über die Entstehungsgehschichte wurden dickste Bücher geschrieben.

      Bewundernswert vermutlich deshalb, weil ich die Stories schon alle so oft erzählt habe und weiß, in welchem Ordner die passenden Fotos stecken? 😉 Das wäre auf jeden Fall mal was für eine Patreonisierung. 😉 Ich höre auch immer wieder über Podcasts, die während des Anhörens Bilder zeigen Aber ganz ehrlich: Wer hört/guckt sich denn einen Podcast ausschließlich an? Ich mache dabei oft andere Sachen wie Spülen, Wäsche falten etc.

      Schöne Grüße!

      1. Du hast recht, auch ich gucke selten die Bilder an, sondern höre Podcasts gern beim Autofahren oder Sport machen (das ist ja das Schöne am Podcast hören, mal nich am Bildschirm kleben).
        Aber in so einem Fall, wenn Du explizit über ein altes Foto redest, würd ich beim Brettern über die Autobahn mit 160 km/h dann doch den Blick aufs Handy werfen 🙂

  2. Am 11.11. erwacht der Hoppeditz und springt aus seinem Senftöpfchen. Weiß doch jeder. Helau!

    Roland, Dein erster Artikel in der PC Player 12/93 war direkt der erste nach dem Inhaltsverzeichnis. „Interplays neue Star Trek-Spiele“. Für alle, die es interessiert: Auf pcplayer.de nachzulesen.

    In dieser Episode wird sehr häufig Patreon erwähnt und dass Ihr dafür die Seite umbauen müsstet. Könnt Ihr das nicht schon vorher anbieten und nach und nach die Seite umziehen? Gibt bestimmt genug, die Euch schon vorher unterstützen möchten.

    Bruce Carver? Nie gehört. Als ich dann im Netz gesucht habe: Baut ihm einen Schrein!

    Tomorrow never dies: Das ist über 20 Jahre her, wo ich den gesehen habe, aber ich erinnere mich, dass ich anschließend zu mir selbst sagte: Das ist nicht nur der bisher schlechteste Bond-Film der ganzen Reihe, sondern auch einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Alles andere habe ich verdrängt. Ich fand den ziemlich bekloppt, vor allem die Helikopter/Motorrad-Szene.

    Userfrage an Jürgen: Du bist Kunstrad gefahren? Wie ist es dazu gekommen und warum hast Du das nicht weiter verfolgt?

    Userfragen an Roland:
    – Warum San Francisco? Wegen der Nähe zum Silicon Valley oder was anderes. Hast Du bestimmt schon mal erzählt aber nicht in diesem Podcast (meine ich).
    – Warum ein gebrauchter PS5-Controller? So teuer sind die Dinger auch nicht und sind immer wieder mal im Angebot.

    1. Helau ins Rheinland,

      die Artikel, die in der Nähe des Inhaltsverzeichnisses schweben, sind immer die aktuellsten beziehungsweise der Bogen kommt als letztes in die Druckerei, siehe auch Inhaltsverzeichnis und News-Teil. Insofern verständlich, dass der so weit vorne stand.

      Bruce Carver kanntest du nicht? Und du willst PC Player gelesen haben, damals? 😉

      „Der Morgen stirbt nie“ ist tatsächlich gut gealtert. Die Szenen sind alle real gedreht worden mit dem Motorrad, übrigens. Insofern meinen Respekt dafür. Auch, wenn es wohl zum ersten Mal überhaupt so gar keine Chemie zwischen Bond und den Damen gab. Aber das schafft ja der Nachfolgebond, wir haben vorgestern drüber gesprochen.

      Danke für die Fragen, sie haben uns 48 Stunden zu spät ereilt. Nächstes Mal dann. 🙂

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