Folge 35: Anya, Ken und Zubin

Hörer fragen, Off Topic antwortet – und zwar, welche Klassik-Aufnahmen die Richtigen für Genre-Einsteiger sind. Bei Roland erklingt fast moderne Musik: einige jüngst entdeckte Scheiben der Brand New Heavies, während Jürgens Kids deutschen Gangster-Rap „mit schnellen Autos“ hören – Dad is not amused. Stattdessen greift er selbst zum Lenkrad, um in „Gran Turismo 7“ und „Forza Horizon 4“ noch kerniger in die Kurven gehen zu können. Roland gibt derweil ein „Diablo Immortal“-Update, sogar mit optionalem Video – und hat dank ausgewiefter Rabattaktionen „Elden Ring“, „Final Fantasy Origin: Stranger of Paradise“ und „Lego Star Wars: The Skywalker Saga“ sowie „Tales of Arise“, „Nier Replicant“ und „Halo Infinite“ für umgerechnet je den Preis eines Kinobesuchs samt Verköstigung erstanden. Das lässt Jürgen kalt, er verkauft lieber Spiele und hat gleich vier (!) neue Platin-Trophäen errungen.

In Sachen Flimmerkiste beschäftigen uns die zweite Staffel von „Star Trek: Discovery“ und „Obi-Wan Kenobi“, um Filme mit Asterix, Obelix, Tim und Struppi macht Jürgen indes einen großen Bogen. Ansonsten wagen wir uns an die großen Fragen des Lebens: Findet die gamescom statt? Was macht Rolands Deadline-Aufholjagd? Wie geht es mit den Bauarbeiten über ihm voran? Und was kann „Der Spion, der mich liebte“, der bereits zehnte James-Bond-Film? Erstaunlich viel, wenn es nach Roland geht – in Jürgens Augen allerdings erstaunlich wenig. Warum das so ist, eruieren wir in gewohntem Detailreichtum und vergeben vielleicht überraschende Gesamtnoten. Apropos Länge: Unsere 35. Folge ist zwar keine richtige Jubiläumszahl, aber so lang wie diese war bislang noch keine. Wir verfehlen nur knapp die Fünf-Stunden-Marke, also nehmt euch zum Anhören besser einen Tag Urlaub.

(Aufgenommen am 25. Juni 2022)

5 Gedanken zu „Folge 35: Anya, Ken und Zubin“

  1. Uff, fast fünf Stunden! Zum Glück jogge ich Langstrecken.

    Bond: toller Anfang! Im Deutschen sagt M übrigens, um es mal richtig zu stellen: „Wo ist Bond“ MP: „Der hält unsere Stellung in Österreich, Sir!“ Bond sagt dann zur Dame im Gelage: „Es ist was gekommen“ und bricht auf! „He has to pull out“ ist aber die Krönung. Gut auch beim Absturz des Dicken: „Ein hoffnungsloser Fall!“ Also, ich finde die Sprüche klasse. Viel gelacht. Der Bond hat bei mir eine 2+. Mein Favorit für mich ist immer noch „Leben und sterben lassen“. Aber ich freue mich auch auf „Im Angesicht des Todes“. Das dauert aber noch.

    Danke für die Grüsse! Hier nochmal wegen des Bier-Tastings: Ich finde das Pabst Blue Ribbon für ein „Ami-Bier“ leicht zu herb, genau wie Miller, im Vergleich zum leckeren Coors. Aber ich finde eben leichte Biere einfach lecker, was viele Biertrinker nicht verstehen können. Mit dem lokalen Becks-Bier hier in Bremen kann man mich jagen. Und es ist noch schlimmer geworden, seit AB die Brauerei aufgekauft hat. Vielen Dank für eure superlange Aufnahme. Bin gespannt auf den nicht-offiziellen nächsten Bond!

    1. Tja, da kannst du mit unserem Podcast gleich zwei Marathons am Stück hinlegen. 😉

      Die Sprüche bei Moore sind ja Teil seines Charmes, der sich mir mit zunehmender Filmzahl immer mehr eröffnet. Im Vergleich dazu war Connery doch sehr ruppig, mehr geraucht und getrunken hat er obendrein. Den inoffiziellen Bond gibt es erst zur 39, drei Filme mit Roger musst du vorher noch mit uns angucken. „Im Angesicht des Todes“ mit Max Zorin wird auf jeden Fall gut, so wie die zwei Dalton-Bonds danach. Vor Brosnan graut mir ein wenig.

      Pabst Blue Ribbon hat etwas mehr Charakter als Coors – und vor allem weniger Kohlensäure. Gerade das reguläre Coors ist ja schon bald Sprudelwasser, was die Perlung angeht. Ich muss mal wieder ein Miller (Light) ordern, vielleicht haben sie den Geschmack über die Jahre etwas verbessert und an die Masse angepasst.

  2. War unterhaltsam. Wie immer eigentlich (außer es geht um DSDS oder LD). Ich bin ein chronischer Nörgler, ich kann nicht anders.

    Wer hat denn da permanent mit ’nem Akkuschrauber im Hintergrund gewerkelt? Immer noch Renovierungsarbeiten im Haus von Roland?

    Der Informationsstreifen aus der Uhr von Bond, nennt man Lochstreifen, obwohl es kein klassischer war, da in Klarschrift.

    Platin-Trophäe: Ich empfehle da „The Sheep Quiz“. Kostet 1,49 Euro. Dauer: 10 Sekunden! Kein Witz.

    Userfrage an Jürgen: Was war die ungewöhnlichste Buchanfrage, die Du mal erhalten hast?

    Userfrage an Roland: Gab es schon mal eine Phrase, bei der Du sehr lange gebraucht hast, bist Du diese adäquat übersetzt hast, eventuell sogar Tage?

    1. Nörgeln ist doch gar nicht verkehrt – wenn es berechtigt ist beziehungsweise Ideen vermittelt, wie etwas noch besser gemacht werden kann. Nichts anderes haben wir jahrelang bei der PC Player gemacht. 😉

      Hör mir auf mit den Bauarbeiten. Was im März begonnen hat, dauert im August (!) an. Diese Woche sind die Küchenmöbel beziehungsweise deren Zusammenbau und Aufstellung sowie das Sägen und Einbauen der Küchenarbeitsplatten über mir an der Reihe. Ächz. Als letzte Phase soll dann wie berichtet das Abschleifen der Parkettböden passieren, dann fliehe ich aber aus der Wohnung. Ab und zu schreddere ich ein paar Sachen bei der Aufnahme, aber dauert keine Minute. Oder das Fenster war auf und du hast was von draußen gehört? Dabei ist mein Mikro eiegentlich ziemlich gut gegen Klänge von der Seite abgeschirmt.

      Die schreibende Uhr hat mich an die alten Börsenticker erinnert. Onkel Dagobert hatte so einen auch daheim, unter einem Uhrenglassturz, damit er die Börsenkurse verfolgen konnte. Haben wir je erfahren, in welche Firmen er investiert hat? Oder hat er Devisenspekulationen betrieben?

      1,49 Euro für eine Platin-Trophäe? Puh. Da käme ich mir etwas schäbig vor. Dann lieber Ubisoft-Open-World-Abenteuer. Apropos, hattest du mich die Tage bei Ubisoft Connect angefunkt? In der Spielesammlung des mir unbekannten Nutzers waren einige Assassinen. 😉

      Fragen: sehr schön! Kommen in die nächste Folge, vielen Dank. Keep ‚em coming!

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