Folge 20: Alan, Mark und Greg

Menschen, Tiere, Sensationen: Off Topic ist mit dieser Folge endlich dem Teenageralter entwachsen! Auch, wenn sich unser kleiner Podcast gewehrt hat und statt am 20.10. erst zehn Tage später aufgenommen werden wollte. Vielleicht lag es auch an Jürgens wilden Partys auf der Buchmesse, Blackout, Hobbits und Bonsais inklusive? Am Baum, der aus Nachbars Garten auf Jürgens Haus gestürzt ist? Oder an Abenteuern in Bunkern und Bayou? Roland verkabelte derweil das Heimstudio eines Freundes und freute sich über die sechs F/A-18-Jets der Blue Angels, die Fenster und Wände seiner Wohnung zum Wackeln brachten. Zog er wenigstens mit Arno durch Paris? Mitnichten: Diablo 2 Resurrected schlug Roland bis zum Erreichen der Schwierigkeitsstufe Hell in seinen Bann.

Daher schafften es auch nur unerwartete Post des Sledge-Hammer-Erfinders, ein paar Folgen des Magnum-Remakes und Bares für Rares, Rolands Loot-Abenteuer zu unterbrechen. Jürgen hat seinerseits endlich die Bond-Box geöffnet, zu Roger Moore gegriffen und obendrein noch den neuesten 007-Kinofilm gesehen, Respekt. Musikalisch stehen neben einem kleinen Klassik-Abstecher – Beethovens Zehnte! Ravel! Previn und Perlman! – einmal mehr die Beatles auf dem Programm: Let it Be als Tonträger und Buch lauern in unseren Sendezentralen, beide jedoch noch wenig erkundet. Roland punktet mit einem seltenen Beatles-Print-Standardwerk, klärt über Sinatra-, Depeche-Mode- und Earthworks-Boxen auf – und was Ausnahme-Keyboarder Greg Phillinganes mit We are the World zu tun hat.

10 Gedanken zu „Folge 20: Alan, Mark und Greg“

  1. Wieder eine kurzweilige Folge, die ich diesmal auch mehr oder weniger in einem Stück gehört habe. Es hat mir gut gefallen, dass es eher weniger Themen gab, die aber dafür etwas länger behandelt wurden.

    Interessante Einblicke von der Buchmesse. Im nächsten Leben gehe ich da auch mal vielleicht hin.

    Wenn die Nullnummer quasi schon auf dem Server liegt, reicht es aus, wenn Ihr uns einfach den Downloadlink gebt. Wir brauchen keine Ankündigung, wir sind genügsam. 🙂

    Jetzt wird es spannend. Ich habe auf meinen Zettel SF notiert, das steht mit Sicherheit für San Franzisko, aber mit fällt nicht mehr ein, was ich dazu schreiben wollte… *grübel*

    Wenn Ihr Probleme habt, Eure Tätigkeiten der letzten Wochen zu rekapitulieren, kann ich Euch nur empfehlen Tagebuch zu führen. Ich mach das seit 16 Jahren und ärgere mich, dass ich nicht schon viel früher damit angefangen habe.

    Die Praktik mit dem Konzertmitschnitten gibt es schon länger. Mit einer der ersten Bands war das Metallica, die bereits 2005 angefangen haben Mitschnitte ihrer Konzerte sowohl für noppes als auch kostenpflichtig auf der eigenen Webseite anzubieten. Ich finde das ganz toll. Man kann sich einen Mitschnitt der Show anhören, bei der man selbst live dabei war. Bei allen drei großen Shows der Drei Fragezeichen gab es das zum Beispiel auch (2009, 2014, 2019). Klar, Hardcore-Fans werden arm, aber der normale Fan freut sich. 🙂

    Ich wusste gar nicht, dass es von der Gruselserie nochmal eine Neuauflage gibt. Das sind aber jetzt ganz andere Folgen, oder?

    @Roland: Hab direkt im Anschluss angefangen den Games Insider-Podcast mit Dir zu hören. Bin noch nicht durch aber extremst interessant!
    @Jürgen: Alles Gute, für was auch immer aktuell nicht rund läuft!

    1. Huhu Meister,

      es gibt ja immer wieder Meldungen zur Nullnummer, da sollten wir die zehn Stimmen dafür schon noch schaffen, da bin ich zuversichtlich. Die soll dann auch als offizieller Link draußen sein, nicht nur unter der Hand.

      Ich hab mal in den Teenagerjahren Tagebuch geführt, aber das war wenig erquicklich, wo ich was wann gemacht habe. Wenn ich mich mit Leuten treffe etc., steht das heute in meinem Kalendar, von daher kann ich einigermaßen rekonstruieren, wo ich war. Und ansonsten gucke ich ins Arbeits-Excel-File, was ich an welchem Tag gearbeitet habe. Ich hab 2019 mit „One Line a Day“ angefangen, „A Five Year Memory Book“. Das ist ab Mai dann sehr sporadisch geworden und hat 2020 gar nicht stattgefunden. Vielleicht starte ich das 2022 noch einmal, 2023-25 würden ja noch reinpassen. Aber wer liest das? Und warum?

      Gruselserie, das haben wir quasi live im Podcast entdeckt, ich kannte auch nur die alten Folgen.

      Games Insider: Sag doch gerne mal, warum das extremst interessant ist, beziehungsweise was da genau. Ich bin vielleicht etwas betriebsblind geworden, weil ich ja die Geschichten seit Jahrzehnten selbst erlebe. 🙂

      Schöne Grüße aus dem herrlich bedeckten SF, kurze Hose ist drinnen fast zu kühl!

      1. Tagebuch: Das „One Line a Day“ kannte ich gar nicht, aber so benutze ich meins, unter anderem, auch. Ich blätter immer wieder gerne nach, was letztes Jahr an dem Tag war und ähnliches. Auch wenn eine Diskussion mit meiner Frau entsteht, wann was war, kann ich immer schnell nachschauen und hab dann auch mal recht. 🙂 Das Tagebuch ist aber nur für mich und soll auch niemand anderes lesen, auch meine Frau nicht. Anfangs eine reine Tätigkeitsbeschreibung, was ich an dem Tag gemacht habe, ist es über die Jahre hinweg immer mehr persönlicher geworden. Erspart mir den Gang zum Therapeuten, wenn man so will. 🙂

        Games Insider: Heute beendet. Die Beschreibungen Deiner Lektorattätigkeiten und über das Leben in San Francisco an sich haben mir sehr gefallen. (Was ist eigentlich richtiger: Francisco oder Franzisco?)

        1. One Line a Day: Ich probiere es dann 2022 mal wieder und werde berichten. 😉

          Games Insider: Was mich ja erstaunt, ist, dass du das als „extremst interessant“ beschrieben hast, weil du ja als Off-Topic-Hörer schon einen guten Teil dieser Geschichten kennst. 🙂

          Stadtname: Entweder San Francisco oder San Franzisko, würde ich sagen. In Landessprache a), im Duden b). Das ist aber alles total inkonsequent, man müsste auch Roma und Trieste sagen, wenn man San Francisco sagt.

          1. Ja, schon, aber manches kannte ich dann doch nicht bzw. hattest Du zwar mal erwähnt (Marco Polo) aber nicht näher erläutert. Ich fand es sehr interessant.

          2. Na ja. Ich habe auch einige Geschichten hier zum ersten Mal gehört, glaube ich. Macht einfach Spaß, euch beiden zuzuhören.

  2. Das Konzert, auf dem Dylan als „Judas“ beschimpft wird, IST eben jenes so genannte „Royal Albert Hall-Konzert“. Es sei denn, er wurde damals auf jedem Konzert als Judas beschimpft – was ja möglich wäre, bei den engstirnigen Fans damals. Allerdings, wenn er tatsächlich jeden Abend so betitelt worden wär, dann müsste man seine Replik „I dont believe you – youre a liar“ als noch schwächer und un-schlagfertiger einordnen…

    Ich hab übrigens das „Royal Albert Hall-Konzert“ vom schönen „Swinging Pig“-Label, das in den 90ern zahlreiche historische Bootlegs veröffentlichte (aufgrund irgendeiner juristischen Besonderheit sogar legal damals). Dort steht 27. Mai 66, auf Wikipedia der 16. Mai & Manchester als Spielort. Wie auch immer, ein famoser Live-Mitschnitt, jüngeren Hörern wirklich als historisches Dokument zu empfehlen.

    Roland: Wenn ich dich so reden höre über SF, dann fürchte ich, du musst deinen nächsten Marco Polo-Reiseführer um die Kategorie „No-Go-Areas“ erweitern…

    Grüße
    Michael

    ps: will die Nullnummer hören – und ich bin nicht der Michael, der das selbe unter die letzte Folge geschrieben…, ähem…, naja eigentlich schon.

    1. Ah, danke für die Einordnung mit dem Konzert. Das war mir tatsächlich entfallen. Das Konzert läuft bis heute unter Royal Albert Hall, wobei das wohl schon immer falsch war. Manchester wird jedenfalls in der offiziellen Veröffentlichung angegeben. Aber eigentlich auch egal 🙂

      Swinging Pig habe ich damals im Plattenladen geliebt. Teilweise waren die Fächer in unserem örtlichen Drogeriemarkt Müller fast nur mit diesen Bootlegs gefüllt. The Police zum Beispiel hatten trotz ihres überschaubaren Gesamtwerks ungefähr 20 CDs da stehen. Schade, dass diese Bootlegs irgendwann doch vom Markt verschwanden.

    2. Hallo Michael,

      so ein bisschen ist das mit den Bootlegs wie mit Bonus-Material – wie oft hört man das wirklich? Wie oft sieht man sich die Outtakes eines Films an? Das Making of?

      Ein Bekannter von mir war mal tief in Dylan abgetaucht, hat dann aber irgendwann die Kurve bekommen und mir sogar davon abgeraten, die Mono-Scheiben zu holen. Da zögere ich aber noch, denn ich hab auch die „Komplett-Box“ hier stehen, die rote. Hmm.

      SF: Es gibt schon ein paar Ecken im derzeitigen Reiseführer, vor denen ich warne. Gestern Morgen gegen 9 Uhr wurde auf dem Freeway eine Frau auf dem Beifahrersitz eines Autos erschossen, Mann und Kids mit an Bord. Vermutlich zu neugierig in ein Auto mit Gaunern geguckt.

      „ps: will die Nullnummer hören – und ich bin nicht der Michael, der das selbe unter die letzte Folge geschrieben…, ähem…, naja eigentlich schon.“

      Sehr gut, danke für den Lacher. 😉 Mir würde ja schon reichen, wieder mal einen Podcast aufzunehmen, hust, hust.

      Viele Grüße

      – Roland

  3. Die Swingin Pig Records habe ich auch geliebt, ja. Im Gegensatz zu den sonstigen Bootlegs dieser Zeit waren die optisch schön gemacht und hatten tatsächlich oft sehr gute Aufnahmen.

    Jimi Hendrix, The Doors, Lou Reed, Led Zeppelin natürlich, Jethro Tull, Allman Brothers… um nur einige zu nennen, die mir spontan einfallen. Die höre ich sogar ab und zu heute noch.

    Ich glaube, irgendwann wurde die Rechtslage geändert, worauf Swingin Pig Records schließlich verschwanden. Damals hatte die Musikindustrie noch Durchsetzungskraft.

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