Folge 37: Melina, Ernst und Fenyx

Los geht’s mit Negermusik: „Das Humba-Täterä“, „Rucki Zucki“, „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ und „Ja, mer san mi’m Radel do“ sind nur vier der vielen, vielen Hits des singenden Dachdeckers Ernst Neger. Jürgens Sohn reist noch weiter zurück in die deutsche Vergangenheit und liest derzeit eine Otto-von-Bismarck-Autobiografie, nachdem er schon Parsifal für sich entdeckt hatte. Roland entdeckt auch, und zwar Mahler, dessen 3. und 10. Symphonien auch Filmmusik sein könnten. DSDS, „Appetite for Destruction“, der „Ratchet & Clank: Rift Apart“-Soundtrack, Shakin Stevens, das Kernwerk der D.A.F., Drei Fragezeichen, „Young Indiana Jones“, „Friends“ und „Ted Lasso“ – es gibt was auf die Augen und Ohren. Ob andauernder Bauarbeiten möchte Roland dennoch am liebsten mit der „Tim und Struppi“-Rakete zum Mond fliegen.

Jürgen fliegt zurück in die Vergangenheit, und zwar mit „Assassin’s Creed 2“, dem Buch „Assassin’s Creed Underworld“ sowie optisch mit dem 2D-Plattformer „Catch Me!“. Roland kämpft weiter in der Warhammer-Zukunft und hat endlich Disney+ aktiviert – um Minuten später in das absolut großartige, vor vielen Folgen von Jürgen gepriesene Action-Adventure „Immortals: Fenyx Rising“ einzutauchen. Da müssen bereits real existierende und bis zu drei neue „Assassin’s Creed“-Fortsetzungen einmal mehr ihre Warteschleifen drehen. Wobei, so ganz dann doch wieder nicht. Denn der James-Bond-Film „In tödlicher Mission“ wildert in Sachen Land und Leute kräftig bei den „Assassin’s Creed“-Abenteuern in Griechenland und Italien. Spektakuläre Stunts und weniger Irrsinn erfreuen unsere von „Moonraker“ gebeutelten Bond-Conoisseure.

(Aufgenommen am 26. Juli 2022)

Folge 33: Solitaire, Olaf und Ben

Corona-Alarm an der Westküste, und dann auch noch Memorial Day: Roland klärt umfassend auf, was es mit beiden Ereignissen zu tun hat. Jürgens Tochter fliegt derweil zu einer großangelegten Bücherschmuggelaktion nach England, nach dem Anschauen der „Phantastischen Tierwesen 3“ entsprechend eingestimmt. Auch der Fernseher bleibt aktiv: Bei Jürgen flimmern „Obi-Wan Kenobi“, „Chip & Chap“ sowie „Let’s Dance“ über die Mattscheibe, Roland holt bei „Person of Interest“ und dem „Magnum“-Remake auf. Der RTL-Block ist ob des Tanzfinales und einem kurzen Qualitätsabgleich des „DSDS“-Siegersongs dieses Mal etwas kürzer. Dafür feiern wir 50 Jahre „Star Trek“ im ZDF und lamentieren, dass gleich sieben neue „Star Wars“-Serien an den Start gehen. Jürgen kontert mit dem neuesten Trend: der VHS-Kassette.

Okay, Zeit für James Bond: „Leben und sterben lassen“ ist der erste Film mit Roger Moore, der mit knackscharfem Bildmaterial und einem gar nicht mal schlechten neuen Hauptdarsteller punkten kann. Ansonsten kosten 1973 in New York ein Cheeseburger 80, ein Stück Pizza sogar nur 40 Cent. Aber die Story … Diamantenschmuggel, Drogenanbau, Krokodile, Voodoo, Sheriff J. W. Pepper und ein Mann mit einem Metallarm – manchmal ist nicht ganz klar, wo im Drehbuch die Grenze zur Parodie gezogen wurde. Immerhin konstruierten die Autoren Kontinuitäts-Zusammenhänge zwischen den Filmen, sparten jedoch bei der hinreißend von Jane Seymour verkörperten Gespielin Domino beim Nachnamen. Puh. Gut, dass wir auch dieses Mal Bücher gelesen und Spiele gespielt haben, anders ließe sich das alles nicht ertragen.

(Aufgenommen am 29. Mai 2022)

Folge 32: Tiffany, Harry und Melissa

Der Mai ist gekommen, die Comics bleichen aus – jedenfalls dann, wenn sie in Jürgens „Carl Barks Library“ trotz schützendem Schuber zu viel Sonnenlicht abbekommen haben. Apropos Schuber: In einem solchen entdeckte Roland eine gebrauchte Ausgabe von Neil Bantocks „Griffin & Sabine“-Trilogie und konnte nicht widerstehen. Alsbald wird es musikalisch: Im legendären RTL-Block debattieren Roland und Jürgen ausgiebig über Halbfinale und Finale von „Deutschland sucht den Superstar“. Sind die richtigen Kandidaten bis zum Schluss weitergekommen? Stehen die Zuschauer auf Stimmungskanone Harry Laffontien oder auf Stimmwunder Melissa Mantzoukis? Und was macht ein „Let’s Dance“-Juror bei der Superstar-Suche? Für einen Einblick in dessen „eigene“ Show zeichnet einmal mehr Tanzexperte Jürgen verantwortlich.

Mit „Diamantenfieber“ ist die James-Bond-Serie inzwischen in den 1970ern angekommen. Trotz eines erneuten Einsatzes von Sean Connery entpuppt sich der Film als schwierige Kost, den auch absurde Verfolgungsjagden in und um Las Vegas nicht retten können. Doch es gibt auch Gutes aus diesem Jahrzehnt, etwa eine Decca-CD-Box mit Zubin Mehta und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, von der Roland begeistert berichtet. Dann war da noch der 4. Mai: Jürgens Kids greifen zu diesem Anlass zu frühen „Star Wars“-Filmen und -Spielen, Roland flog Lukes Landspeeder von Lego ins Haus, während Jürgen versucht, die in alle Winkel verstreuten Teile von „Lego Dimensions“ zwecks Verkauf zusammenzubekommen. Und sich bei einer Runde „Assassin’s Creed Syndicate“ beziehungsweise „Kingdom Hearts“ von den Strapazen erholt.

(Aufgenommen am 14. Mai 2022)

Folge 31: Teresa, Willy und Bob

Die Kirmes ist in der Stadt! Jedenfalls bei Jürgen. Denn in San Francisco hat sich, so behauptet jedenfalls Roland, während seiner Zeit dort noch kein Fahrgeschäft blicken lassen. Ins Enterprise – das Karussell, nicht das Raumschiff – würden wir jedenfalls nicht einsteigen. In RTL-Casting-Shows hingegen schon: Als „Deutschland sucht den Superstar“-Juroren ehrenhalber diskutieren wir darüber, welche sechs Kandidaten unserer Meinung nach in das am Aufnahmetag stattfindende Halbfinale der aktuellen Staffel gehören – und kommen dabei auf erstaunlich einmütige Ergebnisse. Bei „Let’s Dance“ zieht es sich noch etwas länger hin: Hier fliegt wie in den Glanzzeiten von „DSDS“ pro Woche nur ein Promi-Kandidat aus der Show.

Aus der Show flog auch Sean Connery: In „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ verkörpert der Australier George Lazenby den Agenten – und macht dabei gar keine schlechte Figur. Mit diversen Anspielungen auf bisherige Bond-Streifen, dem Wappen der Familie Bond, einer gewissen Omega-Variante und der Bevölkerungsreduktion der Tierwelt mischt der Film gekonnt Vergangenheit und Zukunft. Ob Diana Rigg beim Eisrennen selbst am Steuer saß und wer George Lazenbys PR-Tour in die USA gezahlt hat, verraten unsere Einblicke in die Bonusmaterialien. Wir lüften auch das Geheimnis, an welchen Platin-Trophäen Jürgen derzeit arbeitet, ob Roland endlich wieder den Weg nach Paris gefunden hat und was wir uns derzeit auf die Ohren geben.

(Aufgenommen am 30. April 2022)

Folge 30: Aki, Jesus und Maurice

Schon wieder ein rundes Jubiläum! Das wird erstmalig mit dem Genuss geistiger Getränke während der Aufnahme gefeiert. Doch der Reihe nach: Jürgen meint, „Arkham Asylum“ und „Assassin’s Creed Unity“ durchgespielt zu haben. Roland erklärt, warum er derzeit in Bolivien statt in Frankreich unterwegs ist – weil „Ghost Recon Wildlands“ zu den unterbewertetsten Spielen der Neuzeit gehört. Bevor wir in den fünften James-Bond-Film einsteigen, gibt’s ein RTL-Update zur Passionsgeschichte. Außerdem wird es bei „Let’s Dance“ und „Deutschland sucht den Superstar“ langsam ernst. Quasi nebenbei verraten wir noch ein paar Filme für die einsame Insel und welche Lego-Bausätze auf Rolands Umzug in eine größere Wohnung warten.

Zeit für „Man lebt nur zweimal“, den ersten Bond-Film ohne literarische Vorlage, der erfreulich gut gealtert ist. Einmal mehr mit großartigen Bühnenbildern des in Deutschland geborenen Ken Adam. Der baute für eine Million Dollar in England eine Bösewicht-Basis in einem Vulkan, grübelte, ob und wie diese Mega-Szene überhaupt beleuchtet werden könnte und inspirierte quasi nebenbei Elon Musk und dessen SpaceX-Programm. Denken wir. Neben James Bonds Abenteuer in Japan sprechen wir über die Specials, die faszinierende Einblicke in die Filmproduktion bieten – Hubschrauberkollisionen und Introsequenzen inklusive. Ein kurzer Schwenk in die Buch- und Hörspielabteilung rundet unsere Jubliläumsfolge ab.

(Aufgenommen am 14. April 2022)