Folge 31: Teresa, Willy und Bob

Die Kirmes ist in der Stadt! Jedenfalls bei Jürgen. Denn in San Francisco hat sich, so behauptet jedenfalls Roland, während seiner Zeit dort noch kein Fahrgeschäft blicken lassen. Ins Enterprise – das Karussell, nicht das Raumschiff – würden wir jedenfalls nicht einsteigen. In RTL-Casting-Shows hingegen schon: Als „Deutschland sucht den Superstar“-Juroren ehrenhalber diskutieren wir darüber, welche sechs Kandidaten unserer Meinung nach in das am Aufnahmetag stattfindende Halbfinale der aktuellen Staffel gehören – und kommen dabei auf erstaunlich einmütige Ergebnisse. Bei „Let’s Dance“ zieht es sich noch etwas länger hin: Hier fliegt wie in den Glanzzeiten von „DSDS“ pro Woche nur ein Promi-Kandidat aus der Show.

Aus der Show flog auch Sean Connery: In „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ verkörpert der Australier George Lazenby den Agenten – und macht dabei gar keine schlechte Figur. Mit diversen Anspielungen auf bisherige Bond-Streifen, dem Wappen der Familie Bond, einer gewissen Omega-Variante und der Bevölkerungsreduktion der Tierwelt mischt der Film gekonnt Vergangenheit und Zukunft. Ob Diana Rigg beim Eisrennen selbst am Steuer saß und wer George Lazenbys PR-Tour in die USA gezahlt hat, verraten unsere Einblicke in die Bonusmaterialien. Wir lüften auch das Geheimnis, an welchen Platin-Trophäen Jürgen derzeit arbeitet, ob Roland endlich wieder den Weg nach Paris gefunden hat und was wir uns derzeit auf die Ohren geben.

(Aufgenommen am 30. April 2022)

Folge 30: Aki, Jesus und Maurice

Schon wieder ein rundes Jubiläum! Das wird erstmalig mit dem Genuss geistiger Getränke während der Aufnahme gefeiert. Doch der Reihe nach: Jürgen meint, „Arkham Asylum“ und „Assassin’s Creed Unity“ durchgespielt zu haben. Roland erklärt, warum er derzeit in Bolivien statt in Frankreich unterwegs ist – weil „Ghost Recon Wildlands“ zu den unterbewertetsten Spielen der Neuzeit gehört. Bevor wir in den fünften James-Bond-Film einsteigen, gibt’s ein RTL-Update zur Passionsgeschichte. Außerdem wird es bei „Let’s Dance“ und „Deutschland sucht den Superstar“ langsam ernst. Quasi nebenbei verraten wir noch ein paar Filme für die einsame Insel und welche Lego-Bausätze auf Rolands Umzug in eine größere Wohnung warten.

Zeit für „Man lebt nur zweimal“, den ersten Bond-Film ohne literarische Vorlage, der erfreulich gut gealtert ist. Einmal mehr mit großartigen Bühnenbildern des in Deutschland geborenen Ken Adam. Der baute für eine Million Dollar in England eine Bösewicht-Basis in einem Vulkan, grübelte, ob und wie diese Mega-Szene überhaupt beleuchtet werden könnte und inspirierte quasi nebenbei Elon Musk und dessen SpaceX-Programm. Denken wir. Neben James Bonds Abenteuer in Japan sprechen wir über die Specials, die faszinierende Einblicke in die Filmproduktion bieten – Hubschrauberkollisionen und Introsequenzen inklusive. Ein kurzer Schwenk in die Buch- und Hörspielabteilung rundet unsere Jubliläumsfolge ab.

(Aufgenommen am 14. April 2022)

Folge 29: Domino, Alexander und George

Hat die James-Bond-Reihe mit „Thunderball“ schon das Beste hinter sich? Was hat der Streifen mit „Assassin’s Creed“ zu tun? Wie lang kann eine Straßenparade dauern? Unsere schonungslose Analyse des vierten Films mit Sean Connery in der Hauptrolle klärt auf, und das unter zwei Stunden. Um uns Mut anzureden, starten wir allerdings mit den neuesten Nachrichten aus Musik und Tanz: Jürgen berichtet über „Let’s Dance“, während Roland nicht allzuviel Gutes über die neueste „DSDS“-Staffel zu erzählen weiß. Und anlässlich der Backpfeife für Oliver Pocher beantworten wir eine ganz reale Hörerfrage.

Tagesaktuell geht es weiter: Welche Aprilscherze haben uns besonders gut gefallen? Was sagen wir zum kompletten Aus der E3 2022? Was zu den drei neuen Geschmacksrichtungen des PlayStation Network? Videospieltechnisch ist Roland nicht in Paris, sondern in San Andreas unterwegs, während Jürgen alle 400 Helden in „Lego Star Wars: The Skywalker Saga“ sammeln will. Bleibt die Mattscheibe mal aus, hat Jürgen die Drei Fragezeichen in Ohren und Augen, während Roland über die Neuauflage einer lange vergriffenen Klassikbox jubiliert. Und seine Omnibus-Sammlung um ein paar weitere Bänder ergänzte.

(Aufgenommen am 2. April 2022)

Folge 28: Pussy, Paul und Bruce

Nicht etwa eine Subraumspalte, sondern eine schnöde Zeitumstellung zur Sommerzeit in den USA war der Grund dafür, dass Roland Jürgen eine Stunde früher als sonst ans Mikro holte. Welche gravierenden Auswirkungen das auf diese Folge hatte, seht beziehungsweise hört ihr am besten selbst. Nach einem kleinen Schlenker über die drei Fragezeichen und Kalifornien begeben wir uns jedenfalls thematisch zurück in die 1960er: „Goldfinger“, der dritte James-Bond-Film, steht auf dem Programm, Sean Connery und ein nachsynchronisierter Gerd Fröbe inklusive. Wie viele Ungereimtheiten decken wir auf? Was hält 007 von den Beatles? Warum endet ein nagelneuer Lincoln Continental in der Schrottpresse statt in der Garage? Seid gespannt, ob wir (k)ein gutes Haar an dem für viele Fans besten Bond aller Zeiten lassen.

„Goldfinger“ war auch der Startschuss für eine nie dagewesene Merchandising-Welle: Puzzles, Bausätze und sogar Hosen und Badeklamotten trugen das Signet des nicht mehr ganz so geheimen Geheimagenten. Seit den 1980ern gibt es auch 007-Videospiele, doch wie bei Kollege „Batman“ nur wenige wirklich gute. Apropos: Jürgen ist im „Arkham Asylum“ unterwegs, Roland verspürt in „Goldfinger“ echte „GTA 5“-Vibes. „Elden Ring“? Fehlanzeige. Schließlich laufen auch „DSDS“ und „Let’s Dance“ auf Hochtouren. Jürgen probiert obendrein, alle Zeichentrickfilme auf Disney+ abzuhaken. Viel Zeit zum Lesen bleibt da nicht, wenngleich Jürgen mit dem Kauf eines Comics um die drei Fragezeichen ringt. Roland kontert mit Paul McCartney und allerlei Superhelden. Manche Dinge ändern sich eben nie.

(Aufgenommen am 19. März 2022)